ÜBER UNS
Das Krinzinger Lesehaus im Weinviertel ist ein von der Galerie Krinzinger (Wien) bespielter Ort, in dem Lesungen, Diskussionen und Ausstellungen stattfinden. Dazu werden bedeutende Kunstschaffende, Publizist*innen, Museumsfachleute, Literat*innen, Wissenschaftler*innen und Publikum eingeladen, sich im kleinen aber feinen Rahmen des ehemaligen Weinhauses, intensiv mit den Themen Kunst und Wissenschaft zu beschäftigen.

Die Idee zum Umbau des kleinen Presshauses in der Kellergasse, das zum Lesehaus wurde, entstand im gespräch zwischen Dr. Ursula Krinzinger und Elisabeth von Samsonow. Von Samsonow lebt seit 20 Jahren in Hadres und Untermarkersdorf und setzte den Wunsch um, die niederösterreichischen Ortschaften langsam in eine Art Kulturlandschaft zu verwandeln.
Dr. Krinzinger ist seit den 1970er Jahren als Galeristin aktiv. Zu dieser Zeit waren Kunstmagazine die einzige Informationsquelle zu internationalem Kunstmarkt und Kultur-Geschehen. Zeitschriften waren rar. Sie wurden zunächst gesammelt und gelagert. Der Bestand wird bis heute sukzessive in ein offenes Haus überführt, systematisch erfasst und zugänglich gemacht. Die Bibliothek bietet hoch interessante Einblicke in aktuelle und historische Magazine.
Wir freuen uns über den Besuch von Museen-Teams, Galerien, Künstler*innen, Kunstwissenschaftler*innen und natürlich Kunstbegeisterten, die hier der Kunstgeschichte von sechs Jahrzehnten mit Material aus erster Hand nachgehen können.
Das Krinzinger Lesehaus ist eine Präsenzbibliothek. Zeitschriften werden nicht entliehen.
Ein bis zwei Mal im Monat werden Künstler*innen, Kurator*innen und Schriftsteller*innen zu Lesungen, Performances, Vorträgen und Diskussionen eingeladen.