Andreas Werner & Paul Feigelfeld

Science und Fiction in der Methode des Zeichnens

Der niederösterreichische Künstler Andreas Werner und der Medien- und Kulturtheoretiker Paul Feigelfeld unterhalten sich über zukünftige Ruinen und prophetische Archäologien. Anhand der Zeichnungen, Entwürfe und Kartografien Werners werden unterschiedliche experimentelle Wege gesucht, zu verstehen, was er tut und wer oder was ihn zeichnet. Raumschifffahrt, Cargo Cult, Bunker und Tempelhof; Fritz Lang, Hermann Oberth und Wernher von Braun; Hanns Hörbiger und Thomas Pynchon; Totemarchitektur und maskierte Kosmologien; Werner und Feigelfeld untersuchen Science und Fiction in der Methode des Zeichnens.

ANDREAS WERNER (*1984 in Merseburg an der Saale, Deutschland, lebt und arbeitet in Wien. 2003 – 2005 Universität Wien, Theater-, Film- und Medienwissenschaften, 2004 – 2006 Universität für angewandte Kunst Wien, Klasse für freie Grafik und Druckgrafik, Prof. Sigbert Schenk, 2007 – 2012 Akademie der bildenden Künste Wien, Klasse für Grafik und druckgrafische Techniken, Prof. Gunter Damisch. 2012 Diplom mit Auszeichnung. PREISE / AUSZEICHNUNGEN / STIPENDIEN: AIR Kuberton /Croatia 2018 – Galerie Krinzinger - Landesstipendiat Sachsen-Anhalt 2017 „Salzwedel - Arbeitsstipendium“. - MUSA-Preis für junge Kunst 2016 von der Stadt Wien. - Kulturpreis Land Niederösterreich, Anerkennungspreis für bildende Kunst 2016. - Arbeits- und Atelierstipendium 2016 „Schloss Plüschow“ vom Land Mecklenburg-Vorpommern (D). - AIR Hungary 2015 – Galerie Krinzinger. - AIR Budapest Stipendium 2014 vom Land Niederösterreich Mentoring-Preis 2013 von L‘Office Budapest „BAH 13“. - AIR Irland Stipendium 2013 vom Land Niederösterreich. - Akademie Edition 2011. - Zweiter Platz Kunstpreis Parz 2011, Galerie Schloss Parz Grieskirchen. - nominiert für den Walter Koschatzky Kunstpreis 2009. AUSSTELLUNGEN: 2018 - „Stipendiatenart – Andreas Werner und Esra Oezen“, Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel (D). 2017 - „I want you to bǝ perfect“, Viltin Gallery Budapest (mit Áron Galambos) - „Landschatfsvisionen – Tájképzetek“, Österreichisches Kulturforum Budapest (mit Zsolt Varga). 2015 - „come in under the shadow of this red rock“, Startgalerie im MUSA, Wien. 2018 - „Obsession Zeichnen“, Bruseum /Neue Galerie Graz (kuratiert von Roman Grabner) - „AIR Kuberton 2018“, Museum Lapidarium /Rigo Gallery Novigrad (HRV) (kuratiert von Ursula Krinzinger und Jerica Ziherl) - „Abstrakt!“, Galerie Schloss Parz, Grieskrichen - „Kunstradeln in Millstatt am See“, Kongresshaus Millstatt (kuratiert von Petra Weissenböck; mit Anneliese Schrenk, Oswald Oberhuber, Brigitte Kowanz) - „Gunter Damisch und ehemalig Studierende der Damisch-Klasse“, Galerie Schloss Parz, Grieskrichen - „a likeness has blisters, it has that and teeth“, Atelierhaus - Semperdepot Akademie der bildenden Künste, Wien. 2013 - „Annual Show“, Custom House Galleries, Westport (Irland) - „gesammelt“, Galerie im Traklhaus Salzburg - „some roads to somewhere“- Galerie Hilger Brotkunsthalle Wien (kuratiert von Gunter Damisch) - „Graficon“, Konya, Selçuk University (Türkei). 2010 - „Grafik ohne Grenzen“, Horst Jansen Museum Oldenburg - „International Print Triennial Vienna“, Künstlerhaus Wien - „Artmart 2010“, Künstlerhaus Wien - „KuboShow“, Flottmannhalle Bochum-Herne - Akademierundgang. 2009 - „Walter Koschatzky Kunstpreis 2009“, MUMOK Wien - „Mix aus 20 Jahren“, Herman Nitschmuseum Mistelbach u.v.a.

PAUL FEIGELFELD studierte Kulturwissenschaft und Informatik an der Humboldt Universität Berlin, wo er bis 2013 für Friedrich Kittler und Wolfgang Ernst arbeitete. Bis 2016 war er akad. Koordinator des Digital Cultures Research Lab am Centre for Digital Cultures der Leuphana Universität Lüneburg (DE). Er ist der offizielle Gastkurator der Vienna Biennale 2019 Ausstellung „Uncanny Values. Artificial Intelligence & You“ am Museum für Angewandte Kunst und lehrt als Gastprofessor am Institut Kunst in Basel (CH). Seit Beginn 2015 ist er einer der KoordinatorInnen des Projekts www.refugeephrasebook.de

(source: summeracademy.at).

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